Wie intelligente Systeme kommunale Arbeit neu unterstützen.

Robotik in der Stadt:

Einblicke beim Fraunhofer IAO

Einblicke beim Fraunhofer IAO zeigen, wie Serviceroboter, autonome Systeme und KI schon heute Stadtverwaltungen und kommunale Dienstleistungen entlasten. 

Beim Workshop "Stadt und Robotik" am Fraunhofer IAO in Stuttgart gab es dazu spannende Einblicke und einen offenen Austausch. Anhand verschiedener Anwendungsfälle diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Forschung und Praxis, wie autonome Systeme bereits heute eingesetzt werden und welches Potenzial sie künftig bieten.

Besonders häufig wurde dabei der L2B2-Serviceroboter der Stadt Ludwigsburg erwähnt. Laut anwesenden Stadtvertreterinnen und -vertretern gilt dieses Projekt als echter Vorreiter in deutschen Stadtverwaltungen und zeigt, wie innovative Technologien auch im kommunalen Umfeld erfolgreich eingesetzt werden können.

Beeindruckend war außerdem die Vorführung eines Bewässerungsroboters, der beispielsweise auf Friedhöfen im Einsatz ist. Solche Systeme übernehmen großflächige, wiederkehrende Aufgaben und sorgen dafür, dass Grünflächen effizient und zuverlässig gepflegt werden können.

Auch in der Verwaltung der Stadt Stuttgart wird Robotik pilothaft eingesetzt: Dort transportiert ein Serviceroboter Unterlagen und Materialien zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen und unterstützt so interne Logistikprozesse.

Reinigungsroboter sind heute schon vielerorts etabliert. Sie werden regelmäßig in professionellen und öffentlichen Umgebungen eingesetzt, etwa in Sporthallen, Tiefgaragen, Fabrik- und Produktionshallen, Bahnhöfen, Supermärkten, Schulen oder Krankenhäusern. Hier übernehmen sie routinemäßige Aufgaben zuverlässig und entlasten das Personal.

Der zunehmende Einsatz von Robotik hat mehrere Gründe: demografische Veränderungen und Fachkräftemangel, rasante technologische Fortschritte in Robotik und KI sowie der Wunsch nach effizienteren Prozessen und Kosteneinsparungen. Besonders sinnvoll sind Robotiklösungen dort, wo Aufgaben standardisiert, wiederholbar, flächenintensiv oder personell schwer zu besetzen sind und sich ein wirtschaftlicher Einsatz ergibt.

Autonome Robotik-Systeme gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung für kommunale Infrastrukturdienste. Sie unterstützen sicherheitskritische Aufgaben, verbessern die operative Zuverlässigkeit und entlasten Mitarbeitende in anspruchsvollen Bereichen – etwa in der Gesundheitslogistik, Pflege oder bei der Instandhaltung öffentlicher Räume und Infrastruktur. 

Wer eine Idee hat, wie innovative Technologien unser Ludwigsburg von morgen noch lebenswerter und effizienter machen können oder etwas ausprobieren möchte, kann sich gerne melden bei Jolanta Gatzanis, j.gatzanis@ludwigsburg.de. Gemeinsam lässt sich möglicherweise mit Partner:innen aus unserem Innonetzwerk etwas erproben!

Vielen Dank an Prof. Dr. Vanessa Borkmann und Carina Müller für die Einladung sowie an das IAO-Team (Carina Pardek, Alexandros Giannakidis) für Organisation und Durchführung, sowie und an alle Impulsgeber:innen für die wertvollen Perspektiven.

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