Timekeeper

Eine Ausstellung mit Werken von Kindern- und Jugendgruppen aus Jahreskursen der Kunstschule Labyrinth unter Beteiligung der Künstlerinnen und Künstler Javiera Advis, Thora Gerstner und Achim Sauter.

Das Ausstellungsprojekt der Kunstschule Labyrinth zeigt installative und szenische Arbeiten des Künstlertrios Javiera Advis, Thora Gerstner und Achim Sauter unter Beteiligung von Kinder- und Jugendgruppen aus Jahreskursen und Workshops der Kunstschule Labyrinth. Ein 16 Meter hoher Lagerraum für Bigbags und Holzpaletten und eine Außenmauer des Areals werden in verschiedenen künstlerischen Zugängen auf ihre Beschaffenheit untersucht und als objet trouvé (Alltagsgegenstand, der als Kunstwerk inszeniert wird) inszeniert. Zugleich fungiert der Lagerraum als Display für die künstlerischen Gestaltungen von Kindern und Jugendlichen, welche sich über das Wochenende in partizipativen Formaten fortsetzt.

Die Arbeit Time Labyrinth von Javiera Advis verbindet Vergangenes und Gegenwärtiges in einer labyrinthischen Struktur. Von der Decke hängende Kreppbänder definieren farbstark und fließend einen eigenen labyrinthischen Raum im Raum. Auf Podesten, an der Wand und am Boden installiert werden Arbeiten der Kinder und Jugendlichen der Kunstschule Labyrinth sichtbar. Die Arbeit Big Bags von Achim Sauter greift die industriell vorproduzierten Readymades auf. Sie können bemalt, beklebt, befüllt, vernäht, umgekehrt von der Decke bespielt, beleuchtet, benutzt oder zerknüllt werden. Fotografische und dokumentarische Projektionen aus einer Zeit der aktiven Nutzung des Franck-Areals aus dem Stadtarchiv Ludwigsburg und dem Hohenheimer Wirtschaftsarchiv werden durch die Künstlerin Thora Gerstner medial spielerisch durch Licht- und Größenverhältnisse an den Ort ihrer Entstehung rückgeführt. Die Objekte und die Ausstellungsbesucher:innen beeinflussen die Projektionen mit ihren Schatten beim Durchschreiten des Raumes.

Tangled maze of excitement

Die Wandarbeit Tangeld maze of excitement von Thora Gerstner und Enno Lehmann verändert die Wahrnehmung des Geländes. Je nach Standpunkt des Betrachters und Einfall des Lichts verändert sich der Eindruck der Farbe. Der Kontrast zwischen roher Wand und reflektierender, schimmernder Farbigkeit lädt zum aktiven Erkunden in Bewegung ein

Eine grüne Markierung ist auf einer alten Wand eines Lagerraums zu sehen.
Foto: Javiera Advis
Ein junger Mann durchschreitet einen Vorhang aus grünen Krepp-Streifen.
Foto: Javiera Advis
Eine Betonwand mit bunten Streifen und Zitaten ist zu sehen.
Foto: Thora Gerstner

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Franck-Areal am Bahnhof | Pflugfelder Straße 27 | 71636 Ludwigsburg

NEULAND ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Ludwigsburg und der Wüstenrot Stiftung.