Ludwigsburg Museum: Das ist los im Jahr 2026

Über 300 Jahre Stadtgeschichte lassen sich jederzeit im Ludwigsburg Museum erleben. Neben der ständigen Ausstellung gibt es auch in diesem Jahr spannende Sonderausstellungen.

Zwei Frauen in einem Gang des Ludwigsburg Museums betrachten Ausstellungsstücke.
Im Jahr 2026 stehen im Museum interessante Ausstellungen an. (Foto: David Graeter)

Das Ludwigsburg Museum bietet auch im Jahr 2026 ein vielfältiges Programm: Zahlreiche Angebote und fünf Ausstellungen laden zu einem Besuch ins MIK in der Eberhardstraße 1 ein.

Zurzeit läuft die Mitmach-Ausstellung „Die Fehlerfabrik“. Noch bis zum 12. April lässt sich an interaktiven Stationen erkunden, was beim Fehlermachen Unterwartetes und Lustiges passieren kann. „Die Ausstellung ist ein voller Erfolg“, so Museumsleiterin Dr. Alke Hollwedel. „Für Schulklassen sind wir bis Ende der Laufzeit ausgebucht. Mit der Fehlerfabrik greift das Museum ein Thema auf, das viele Menschen bewegt und das in der Ausstellung mit spielerischer Leichtigkeit erlebt werden kann.“

Ab dem 14. April zeigt die Architektenkammer Baden-Württemberg in der Kabinett-Ausstellung „Beispielhaftes Bauen“ 21 prämierte Bauwerke im Landkreis Ludwigsburg aus den Jahren 2019 bis 2025. Hier wird deutlich: Architektur hat die Aufgabe, die bebaute Umwelt in allen Lebensbereichen menschlich zu gestalten – sei es für die Familie, für die Nachbarschaft, am Arbeitsplatz oder bei der Stadtgestaltung.

Menschen der Karlshöhe stellen sich vor

Mit der Ausstellung „Respekt! Menschen der Karlshöhe“ widmet sich das Ludwigsburg Museum ab dem 3. Mai dem Alltag in der diakonischen Einrichtung. Auf der Karlshöhe wird seit 150 Jahren gelebt, gelernt und gearbeitet. Aus der ehemaligen Evangelischen Brüder- und Kinderanstalt ist einer der größten sozialen Arbeitgeber im Landkreis geworden. Menschen den Karlshöhe stellen sich in Interviews vor und erzählen von ihren Lebens- und Arbeitswelten.

Zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Saint-Charles in den USA und Ludwigsburg werden ab dem 1. Juli Bilder des Fotografen Jürgen Schadeberg im MIK-Innenhof präsentiert. Die Open-Air-Ausstellung „Little America“ zeigt den Alltag der amerikanischen Soldaten in den 1980er Jahren. 

Mitmach-Ausstellung zur Bewegung

Ab dem 17. Oktober sorgt wieder eine Mitmach-Ausstellung für Spaß bei Kindern und Familien: In „Flott, flott“ dreht sich alles um Bewegung: Wie kommt man von einem Ort zum anderen? Was bedeutet Geschwindigkeit? Warum passiert Bewegung manchmal nur im Kopf? An verschiedenen Stationen kann kräftig gestrampelt, gebaut, gemalt und geforscht werden.

Um allen die Teilhabe an den Ausstellungen zu ermöglichen, bestimmen die Besucher*innen den Eintrittspreis selbst. Ein vom Museumsteam begleiteter Besuch für Bildungseinrichtungen ist auch 2026 kostenfrei.

Regelmäßige Veranstaltungen

Neben den Ausstellungen gibt es regelmäßig Veranstaltungen – zum Beispiel die Vortragsreihe „Stadtgeschichten“, die Kurzführungen „Museumspause“ oder die „Treffs im Museum“ mit Vorträgen zum Thema Grün in der Stadt. Bei der Werkstatt für Kinder können diese zu einem Thema der Ludwigsburger Stadtgeschichte basteln, gestalten oder bauen.

Auch im Café „Madame Lu“ im MIK finden immer wieder Lesungen und Verkostungen in Zusammenarbeit mit dem Ludwigsburg Museum statt. Im Jahr 2026 gibt es ein neues Angebot: In der warmen Jahreszeit können sich Gäste im Café einen Picknickkorb befüllen lassen. Für den Ausflug ins Grüne – zum Beispiel auf die nahegelegene Bärenwiese – steuert das Museum eine Decke und Lektüre bei.

Das gedruckte Programmheft mit allen Angeboten ist vor Ort in der Eberhardstraße 1 und zum Download auf www.ludwigsburgmuseum.de verfügbar. (Meike Wätjen)

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