Kalender mit Stadtgeschichte auf zwölf Monatsblättern
„Ludwigsburger Mosaik 2025“ des Stadtarchivs ab sofort erhältlich

Auch in diesem Jahr gibt das Stadtarchiv einen Kalender zur Stadtgeschichte unter dem Namen „Ludwigsburger Mosaik“ im Format 35 x 25 Zentimeter auf zwölf 12 Monatsblättern heraus. Auf den Vorderseiten werden ausgewählte Themen der Ludwigsburger Stadtgeschichte – vor allem mittels Fotos und alten Dokumenten – präsentiert. Auf den Rückseiten finden sich die entsprechenden Erklärungen zu den historischen Hintergründen. Hier einige Beispiele:
- Vor 50 Jahren verloren einige Gemeinden im Kreis ihre Selbständigkeit. Poppenweiler wurde in diesem Zusammenhang als jüngster Ludwigsburger Stadtteil eingemeindet.
- Der Tod des gebürtigen Ludwigsburgers Eduard Mörike liegt 150 Jahre zurück. Während Mörikes Leben sich in Württemberg abspielte, zog der Ludwigsburger August Ludwig Gottlieb Fischer in die weite Welt – unter anderem war er Beichtvater des 1867 exekutierten Kaisers Maximilian von Mexiko.
- Wo heute mehrere tausend Menschen leben, exerzierten bis Mitte der 1990er Jahre in der Flakkaserne noch amerikanische Soldaten: das Wohngebiet Hartenecker Höhe steht beispielhaft für die Umwandlung ehemals militärisch genutzter Flächen.
- Mit Jenny Heymann verbindet man bis heute den schulischen Neuanfang in der Residenzstadt. Als Jüdin verfolgt, kehrte sie nach dem Zweiten Weltkrieg an ihre ursprüngliche Wirkungsstätte, dem späteren Goethegymnasium, zurück und initiierte den ersten Schülerinnenaustausch mit einer englischen Schule.
- Der Geschichte der Myliusstraße und der Königin Charlotte Mathilde sind ebenfalls Kalenderblätter gewidmet.

Der Kalender ist im Stadtarchiv, Mathildenstraße 21, und bei der Tourist Info im MIK, Eberhardstraße 1, erhältlich und kostet acht Euro. Ansichtsexemplare liegen jeweils aus.