Eichendorffschule

Neissestraße 22, 71638 Ludwigsburg


Erweiterungsbau für eine Mensa und zwei Klassenzimmer

Projektdaten

Bauherrin: Stadt Ludwigsburg
Konzept und Projektsteuerung: Fachbereich Hochbau und Gebäudewirtschaft
Entwurf, Planung und Bauleitung: Fachbereich Hochbau und Gebäudewirtschaft
Baukosten: circa 3,2 Millionen Euro
Bauzeit: Dezember 2018 bis Juni 2020

Projektbeschreibung

Anbau mit Mensa

Die Eichendorffschule ist eine Grundschule mit Ganztagesbetrieb, die aufgrund steigender Schülerzahlen einen Erweiterungsbau mit Mensa und Klassenzimmern erhielt.

Bebauung der unattraktiven Schulhoffläche

Das 3-geschossige Bestandsgebäude wurde 1959 im typischen Baustil der 50er Jahre errichtet. Klassenzimmer, Verwaltung und Nebenräume orientieren sich einbündig nach Süden. Nachdem die Kapazitäten der Essenversorgung im Untergeschoss nicht mehr ausreichten, erhielt die Schule einen eingeschossigen, extensiv begrünten Anbau im nördlichen Gebäuderücksprung. So wurde die durch das Hauptgebäude beschattete, bisher unattraktive nördliche Schulhoffläche überbaut. Gleichzeitig ermöglicht die zentrale Anordnung eine Nutzung des Speisesaals durch externe Gruppen.

Tragwerk ermöglicht spätere Aufstockung

Die neue Mensa mit Verteilerküche und die beiden multifunktional nutzbaren Unterrichts- beziehungsweise Betreuungsräume, werden über den vorhandenen Flur erschlossen. Die Ausgabeküche und der Speiseraum sind für 250 Essen im Zweischichtbetrieb konzipiert. Bei Nutzung der Mensa als Aula kann ein Klassenraum durch eine mobile Trennwand dazu geschaltet werden. Zur Schaffung eines behindertengerechten WC`s wurde der, in der Nähe liegende, vorhandene Sanitärbereich umstrukturiert und saniert. Die Belichtung der Räume erfolgt über ein Fensterband mit Öffnungsflügeln zur natürlichen Be- und Entlüftung. Um flexibel auf die zukünftige Entwicklung von Schülerzahlen reagieren zu können, ist das Tragwerk für eine nachträgliche Aufstockung ausgelegt.

In einer Teilunterkellerung sind die Lüftungsanlage für Mensa und Küche sowie die Elektro- und Heizungsverteilung untergebracht. Die Wärmeversorgung erfolgt zunächst über die bestehende Technikzentrale am Lehrschwimmbad. Mittelfristig wird eine Nahwärmeversorgung im Verbund mit der neuen, benachbarten Wohnbebauung angestrebt. Ebenfalls im Untergeschoss sind die Räume für das Küchenpersonal unterbracht.